Yogastile

Yin Yoga

Unser Körper besitzt ein umhüllendes, durchdringendes und miteinander verwobendes Fasziennetz (Bindegewebsnetz), welches immer mehr in den Focus der wissenschaftlichen Medizien gerückt wird. Schon ab Mitte 20 beginnen Faszien auszutrocknen, fest zu werden und zu verfilzen. Wodurch viele Schmerzen im Rückenbereich entstehen können. Yin Yoga ist ein ruhiger, tendenziell passiver, meditativer Yogastil, in dem man die einzelnen Yin Yoga Asanas (Übungen) mehrere Minuten hält. Dadurch dringt man tief in die Strukturen der Faszien ein und macht sie wieder geschmeidiger, flexibler und die Verklebungen werden reduziert oder aufgelöst. Im Yin Yoga hat man die Ruhe sich ganz in die einzelnen Positionen hineinsinken zu lassen, mit Hilfe der Schwerkraft und des Atems zu Dehnen, die innere Stille wahrzunehmen und zu regenerieren.

Yang Yoga

Yang orientierte Yogastile, wie Hatha,-Bikram,-Ashtanga,-Anusara,-Power Yoga usw., sprechen mehr die muskulären Strukturen unseres Körpers an. Durch kraftvolles, dynamisches Üben erkundet man seine Grenzen, erhöht seine Flexibilität, Bewglichkeit und Körperkraft. Eins sein mit Atem und Bewegung, muskuläre Verspannungen lösen und muskuläre Strukturen auf- bauen, sich mit Energie aufladen und Lebensfreude, das ist Yang Yoga.

Aerial Yoga

Einer Hängematte gleich, ist das Tuch mit dicken Haken an der Decke befestigt. Schweben, schaukeln, hängen, sicher und geborgen in einem Tuch, dass sich um den Körper schmiegt. Aerial Yoga ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Die Asanas (Übungen) werden mit dem Tuch, im Tuch, am Boden oder in der Luft ausgeübt. Schwerelosigkeit genießen, sein Körpergewicht abgeben in den Umkehrstellungen und dabei die Wirbelsäule entlasten sowie innere Haltemuskeln/Körperspannung aufbauen, ist im Aerial Yoga wunderbar möglich.